1968 bis 1989

Gartenarbeitsschule 1984

1968 wurde Horst Wald Leiter der Gartenarbeitsschule, unter ihm wurde der Verkauf der Gartenerzeugnisse abgeschafft. Die selbst angebauten und geernteten Früchte wurden nun unentgeltlich an die Kinder abgegeben.

Ab 1977 durfte das alte Gewächshaus aufgrund von Einsturzgefahr nicht mehr von Schulklassen benutzt werden. Erst 1984 konnte der Bau eines neuen großen Gewächshauses realisiert werden. Nun wurde es auch möglich, allen Wilmersdorfer Schulen kostenlos Pflanzen für Unterrichtszwecke zur Verfügung zu stellen. Außerdem konnte die Gartenarbeit zum Teil mechanisiert werden.

Im Februar 1989 übernahm Dietrich Morgenroth die Leitung der Gartenarbeitsschule und im März 1989 wurde Manfred Koch neuer Gärtnermeister.

Die ökologische Bewegung hatte das Bewusstsein in der Bevölkerung so geschärft, dass ökologische Inhalte einen immer größeren Raum in den Lehrplänen der Schulen einnahmen. Unterrichtsbezogenes Arbeiten mit Pflanzen unter ökologischen Gesichtspunkten während der Vegetationsperiode wurde zu einem Schwerpunkt. Die Verknüpfung des meist theoretischen Unterrichts in den allgemeinbildenden Schulen mit der praktischen Arbeit in der Gartenarbeitsschule ermöglichte eine handlungsorientierte Umwelterziehung. Die Besucherzahlen, die in den 60er noch gesunken waren, stiegen nun wieder stetig an.