Klassen- und Gruppenbeete

Durch das selbstständige Heranziehen von Pflanzen und die Betreuung der Beete können Kinder sowie Schülerinnen und Schüler biologische Zusammenhänge erfassen und Erkenntnisse über das Entstehen, Wachsen und Vergehen von Pflanzen gewinnen. Außerdem fördert der Umgang mit Geräten und Werkzeugen ihre motorischen Fähigkeiten.

Anfang des Jahres werden die Kindertagesstätten, Grund- und Sonderschulen des Bezirks angeschrieben, damit im Frühjahr die Beete für die Kinder- und Schülergruppen vergeben und angelegt werden können.

Für Lehrerinnen, Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, die zum ersten Mal mit ihren Klassen und Gruppen die Gartenarbeitsschule besuchen wollen, findet außerdem auch jedes Jahr eine Informationsveranstaltung statt.

Gartenarbeit

Der erste Termin zur Anlage eines Beetes muss immer mit dem Gärtner oder der Gärtnerin vereinbart werden. Gemeinsam mit dem Fachpersonal messen die Kinder die zu bewirtschaftende Fläche ab und legen die Wege zwischen den Beeten an.

Die weiteren Pflegetermine bedürfen keiner Absprache mehr. Selbstständig bearbeitet die Klasse bzw. Gruppe die Beete, wobei auf Wunsch immer Unterstützung vom gärtnerischen Personal zur Verfügung steht und sich bei Bedarf auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer den Gruppen zuordnen.

Im Gegensatz zu den Anfängen der Gartenarbeitsschule gärtnern die Kinder heute für den eigenen Bedarf, d.h. alle Erzeugnisse ihrer Beete dürfen die Gruppen selbst genießen.

Alle Jungpflanzen, die für die Klassen- und Gruppenbeete bereit gehalten werden, ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gartenarbeitsschule im Gewächshaus oder im Frühbeetkasten vor.